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Prof. Dr. Johannes W. Pichler

Prof. Dr. Johannes W. Pichler ist Universitätsprofessor für Europäische Rechtsentwicklungen. Seit 1994 ist er Vorstand des Instituts für Europäische Rechtsentwicklungen an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz und seit 1987 Direktor des Österreichischen Instituts für Europäische Rechtspolitik in Salzburg. Seine juristische Habilitationsschrift schrieb er über die Funktion der Notwendigkeit im Recht, Necessitas (1983). Im jüngeren Forschungszyklus, seit 2008, widmet sich Pichler den Europäischen Bürger-Partizipationsrechten (Art 11 (1-4) EUV) im Europäischen Unionsvertrag idF des Vertrags von Lissabon, und dawiederum insbesondere der Europäischen Bürgerinitiative und den Zivilen Dialogen. Zum Convoco Thema 2012 hat Pichler einen eigenen, europaweit einzigartigen Forschungsschwerpunkt aufgebaut: Rechtsakzeptanz. Eine Auswahl der einschlägigen Forschungsveröffentlichungen dazu: Rechtsakzeptanz. Eine empirische Untersuchung zur Rechtskultur aus dem Blickwinkel der Ideen, Werte und Gesinnungen,1993, Bd. I 473 S. und Bd. II 908 S.; Rechtsakzeptanz. Genügt der Befund oder gibt es auch eine Aufgabe? 1996; Rechtsakzeptanz und Handlungsorientierung, 1998 (Hg), 322 S.; Die Rechtsakzeptanz des Europäischen Gemeinschaftsrechts, in: Pichler (Hg.), Rechtsakzeptanz und Handlungsorientierung, 1998, 313 ff; Europäisches Unions- und Gemeinschaftsrechtsbewusstsein, was ist das? in: Charisius, Europäisches Gemeinschaftsrecht und Rechtsbewusstsein, 2004, S.7-17.; Rechtsakzeptanz, europäische Identität und europäisches Unions- und Gemeinschaftsrechtsbewußtsein, in: Aichhorn / Rinnerthaler (Hg.), FS Putzer, 2004, S.681ff; Acceptance of Law, in: Würtenberger / Gusy /Lange (Hg.), Innere Sicherheit im europäischen Vergleich, 2012, S. 331ss.