PodcastLogistik in Zeiten globaler Krisen
Hier ein Auszug seiner Gedanken:
Ich glaube nicht, dass die Globalisierung am Ende ist und sie ist auch nicht kurz vor dem Ende, sondern sie ist einfach anders als früher. Mehr Nearshoring, weniger Offshoring.
Früher stand vor allem Effizienz im Vordergrund. Heute geht es mehr um Resilienz und Transparenz und strategische Partnerschaft.
Wenn ich eine Strategie entwickeln will, muss ich erstmal eine Vision oder ein Ziel haben […] Wenn ich die habe, dann entwickle ich eine Strategie, wie ich da hinkomme. Das ist bei uns ein immerwährender Prozess.
Resiliente Lieferketten sind eine gemeinsame Aufgabe von Staat und Privatunternehmen, wobei der Staat für die Infrastruktur sorgen muss.
Zölle wirken sich zunächst direkt über höhere Produktkosten aus […] Noch wichtiger ist aber die indirekte Wirkung, weil die Zölle die Warenströme verändern.
Die heutigen Krisen sind nicht dramatischer als frühere Krisen. Weil ich Optimist bin, glaube ich daran, dass langfristig die Vernunft über Dummheit und Ignoranz siegt. Nach der Krise kommen wieder Stabilität, Wohlstand und Aufschwung.


