PodcastBraucht der Humanismus eine Renaissance?
Hier ein Auszug seiner Gedanken:
Humanismus ist eigentlich eine Selbstbezeichnung. Renaissance ist eine nachträgliche Bezeichnung für die historische Epoche und die Kultur im Großen.
Keine anständige Epoche kommt aus, ohne das Davor als dunkles Mittelalter zu verunglimpfen.
Wenn wir zurückschauen, wissen wir fast alles, was wir von der Antike kennen, von der Renaissance.
Die Würde des Menschen bei Pico [della Mirandola] […] ist natürlich ganz anders als die Würde, die wir heute als das Recht, Rechte zu haben, verstehen.
In dem Bezug auf Autorschaft und die Zentrierung auf die Frage, woher etwas kommt, ist die Renaissance sehr wichtig und auch ihrerseits sehr neugierig.
Humanismus heute müsste auf alle Fälle den Aspekt der Vielsprachigkeit beinhalten, der dem Original-Humanismus inhärent war.


